Lorem ipsum

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Vom Posieren mit Text
Hier steht ein Blindtext, den ich mir erst noch ausdenken muss. Damit er sich dann gut anhört, füge ich dort Wörter wie „authentisch“, „Raum-Zeit-Kontinuum“ oder „superkalifragilistikexpialigetisch“ ein, damit die Leute denken, hier stünde schon was total Ausgefeiltes. Vielleicht bleibe ich aber auch einfach einfach und schreibe einfach noch einfacher, als man eh schon einfach schreiben kann. Ich lass’ das mal einfach auf mich zukommen. Und sonst kann ich ja immer noch ganz ohne Sinn und Verstand schreiben. Da steht dann so was wie: Hier steht ein Blindtext, den ich mir erst noch ausdenken muss. …

 

Vom rosa Federvieh
Der Flamingo ist die Diva unter den Vögeln. Lange Beine bis zum Boden und darauf ein wolkiger Traum aus rosafarbenen Federn. Einmal gesehen, bekommt man den Flamingo nicht mehr so leicht aus dem Kopf. Wie er durch das seichte Wasser mit seinen Artgenossen stelzt, als wäre er sogar unter Seinesgleichen immer auf die perfekte Balance und gutes Aussehen bedacht. Er bleibt als etwas Besonderes in Erinnerung. Auch unter vielen. Und genau das soll dann mit gutem Text passieren. Nur schade, dass hier noch keiner steht. Der kommt aber sicher bald. Denken Sie doch so lang an einen Flamingo: Der Flamingo ist die Diva unter den Vögeln. Lange Beine …

 

Von verflossenen Tagen
Gerade fandest Du mich doch noch toll. Du liebtest mich von A bis Z, mit oder ohne Serifen, bis in die Semikolons. Da war Dir noch wichtig, was ich zu sagen hatte. Und heute? Heute lässt Du mich einfach linksbündig liegen. Es lief doch gut zwischen uns, auch zwischen den Zeilen. Wirst Du mich morgen schon abgeschrieben haben? Mich lieblos überlesen, als wäre ich für Dich nicht mehr als eine x-beliebige Randbemerkung? Ich fühle mich von Dir so benutzt. Als Lückenfüller. Bin ich denn die ganze Zeit über nur ein Werkzeug für Dich gewesen? Ach, wenn ich da an alte Seiten denke!