Komma. Tada!

Oder: Kommata. Da!

Diesen Eintrag schreibe ich zu Ehren dieser schönen Headline in Kombination mit der Subline. Und er wird ein guter werden!

Denn schließlich ist das Thema schön. Ja! Mögen da wohl einige laut lachen, einen kleinen Seufzer der Hilflosigkeit unterdrücken oder sich genervt abwenden: Ich mag Kommas. Denn auch diesen Plural gibt es offiziell. Aber das so irritierende „Kommata“ gefällt mir genauso. Früher dachte ich, das wäre ein mir noch unbekanntes Satzzeichen und war eine Zeit lang auf der Suche nach ihm. Das ominöse „Kommata“. Jetzt weiß ich’s besser.

Aber ich weiß gar nicht, ob die schon immer da war, diese Komma-Phobie, oder erst mit der Rechtschreibreform solch bunte Blüten angenommen hat. Denn ob Stadt oder Land, Plakat oder LKW, Internet (brrr, so viel, so oft) oder im TV, die Komma-Fehler sieht man allerorten! Wenn man sie halt sieht. Viele haben mit einer teils völligen Leugnung der Existenz dieses Satzzeichens aufgegeben, manche versuchen sich an einer Flut davon in ihren Sätzen und vermeiden damit auch keine Fehler. Manch einer vergnügt sich mit einer gemäßigten, aber völlig willkürlichen Streu-Lösung. Das macht mich zwar nicht direkt wahnsinnig, aber geschieht dies im professionellen, sprich Texter-Umfeld, schockiert es mich doch auch mal. Wer hat denn gern Rechtschreibfehler in seiner Broschüre, auf seiner Website oder seinem Angebots-Plakat!? Da ist man sich doch lieber seiner Unsicherheit bewusst und fordert nach einem Lektorat. Oder man lernt es. Eignet es sich an. Ich will ja nicht sagen, ich sei unfehlbar. Weit entfernt! Bestimmt! Aber so eine Grundlage an Kommasetzung. Überhaupt: Satzzeichen. Aber das ginge jetzt zu weit. Ja. Ok.

Oder doch nicht. Denn am Ende. Ganz zum Schluss. Und wenn’s dann wirklich vorbei ist, der Satz, der Text, der Gedanke. Dann – und da können sich wirklich alle sicher sein, sind sich die Experten einig und kann Dir niemand was – , dann macht man einen Punkt: so.